Der Mensch und sein Körper als Instrument, Kommunikationsmedium und Projektionsfläche

Wo treffen sich zeitgenössische Musik und Performance? Wer agiert da und warum? Wo "hört" die Interpretation "auf", ab wann "beginnt" die Performance? Was ist überhaupt unter Performance zu verstehen?

 

Neue Musik beschränkt sich heute schon längst nicht mehr nur mit den akustischen Aspekten der Darbietung: Das Auge hört mit. Das Festival für Immaterielle Kunst beschäftigt sich ausgeprägt mit verschiedensten Realisierungen performativer Ideen und Konzepte, in der Begegnung von Neuer Musik mit Performance und Performance Kunst mit experimenteller Musik. Es geht also Musik, die nicht nur konsumiert wird oder als dekoratives Element dient. 

Das Festival für Immaterielle Kunst bietet aktuellen performativen Tendenzen in der Neuen Musik eine eigens hierfür generierte Plattform und stellt sie ähnlichen Arbeiten aus der Performance-Art-Szene gegenüber. Das Festival findet 2020 zum ersten Mal statt.

In enger Zusammenarbeit mit der deutschen Künstlerin und Kuratorin Frauke Aulbert gestalten die KünstlerInnen insgesamt sechs Shows oder Konzerte mit insgesamt acht Auftragsarbeiten (und also Uraufführungen) auf der Bühne, sowie eine an vier Tagen stattfindende Outdoorperformance.

Themen sind Migration, Freiheit vs Konsumgesellschaft, Performance als Erfahrung des ‚Hier und Jetzt‘ etc. Die Beziehung PerformerIn-Publikum wird hinterfragt und neu aufgestellt, die eigene Rolle als Musik-SchaffendeR neu abgesteckt und benannt.

  

Das Festival für Immaterielle Kunst dankt sehr herzlich den Förderern:

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